Stress abbauen und vermeiden

Forum der IGIR zur betrieblichen Gesundheitsförderung

 

EICHENZELL Die Interessengemeinschaft Industriepark Rhön (IGIR) fordert ihre Mitgliedsbetriebe auf, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter noch stärker in ihre Unternehmensstrategien einzubinden.

 

Die IGIR hatte zum 2. Forum mit dem Thema ~Gesundheitsmanagement im Unternehmen – Der Weg zu mehr Leistungsfähigkeit“ eingeladen. Unternehmensberaterin Petra Birkenbach, Gesundheitspädagoge Sascha Wingenfeld und Physiotherapeut Michael Franz stellten ihre Vorträge unter den Oberbegriff „Gesundheit“ worunter sie einen Zustand des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens verstehen. Die IGIR-Geschäftsführer, Claus Ullrich und Claus-o. Herzig betonten, wie sehr die Leistungsfähigkeit der Betriebe von der individuellen Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter abhänge, und dass ein Teil der Unternehmensstrategien darauf abzielen müsse, die Gesundheit aller Mitarbeiter nicht nur zu erhalten, sondern möglichst zu verbessern. Franz warnte vor den Belastungen durch Fehlhaltungen, Übergewicht und Bewegungsmangel und davor, dass seelische Erkrankungen bis 2020 stark zunähmen. 40 Prozent der Deutschen litten an Rückenschmerzen, die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten pro Jahr beliefen sich auf 33 Milliarden Euro. 20 Prozent aller Frühverrentungen ging auf Rückenschmerzen zurück. Wingenfeld sorgte für Bewegung und Spaß, indem er zu Lockerungs- und Entspannungsübungen anregte. Der Körper sei auf Bewegung ausgerichtet und könne dadurch mehr Leistungsfähigkeit erreichen. Stress werde individuell unterschiedlich bewertet. Er lasse sich durch Regenerations- und Ruhephasen besser verarbeiten. Aktives Stressmanagement bedeute, die Ursachen zu benennen, Stress zu vermeiden und mit unvermeidbaren Stress richtig umzugehen. Auf Fragen von Birkenbach erklärten die Zuhörer, dass für sie der Termindruck der wichtigste Stressfaktor sei. Die Einführung eines Gesundheitsmanagements in den Betrieben werde nach genauen Analysen individuell gestaltet. Wichtig sei die Einbindung aller Mitarbeiter und die Vermittlung von Unternehmenszielen Herzig stellte die Notwendigkeit der Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements heraus, insbesondere die Förderung der Gesundheit, die Wertschätzung der Mitarbeiter und den wirtschaftlichen Nutzen für das Unternehmen. 2011 will die IGIR erneut eine Veranstaltung für Gesundheit anbieten. vn

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